In der gängigen Definition ist Angst ein Gefühl der Bedrohung. In Grunde hat sie die Funktion uns in wirklich bedrohlichen Situationen zu einer angemessenen Reaktion zu verleiten

(Vorsicht, Flucht, Bewusstsein). In der Realität ist sie jedoch kein guter Ratgeber – eher eine Blockade, die uns davor „schützt“ zu reagieren oder auch nur zu agieren. Oft verfallen wir in die Kategorie „Vermeidung“ und versuchen alles, um uns dieser Angst nicht stellen zu müssen. Dabei gibt es heute kaum noch Ängste, die im modernen Deutschland Sinn machen. Es gibt keine wilden Raubtiere auf offener Straße. Auch eine Reaktion auf nicht giftige Spinnen ist im Grunde sinnfrei.
Viele Ängste, wie auch gängige Krankheiten, liegen unserem Fortschritt und Lebensstil zu Grunde. Eine große Quelle der Prägung ist natürlich die Kindheit. Die Angst vor Hunden kann innerhalb von wenigen Millisekunden entstehen. Es wird nur ein großer Hund benötigt der ohne Vorwarnung erscheint und laut bellt, nicht einmal ein Biss. Daher stellt sich die Frage, warum der Mensch sich ein leben lang mit diesen Ängsten belasten sollte. Es dauert nur einen Augenblick eine Angst zu bekommen, warum also sollte sie nicht relativ schnell verschwinden können? Wenn eine Angst dich in deinem Leben blockiert, dann ist es höchste Zeit zu handeln. Das Gegenteil von Angst ist Selbstvertrauen. Und Mut ist der Teil, der uns trotz Angst handeln lässt. Und Mut bedeutet nicht, dass du keine Angst hast. Es nur eine Illusion, die meistens aus einer kurzen Situation oder über die Zeit aus einer Kleinigkeit heranwächst. Am Ende gilt für Ängste, dass es nur einen Weg gibt: und zwar mitten hindurch! Das gibt dir Selbstvertrauen, jedes Mal mehr. Du kannst: süße, kleine Hunde streicheln, zu einem sympathischen Zahnarzt gehen, dich langsam wieder in den Straßenverkehr eingewöhnen, oder lernen über Spinnen zu lachen, einen (kleinen) Vortrag halten.
Und wenn du es nicht schaffst, dann gibt es sehr viel Hilfe da draußen. Es gibt Menschen und Methoden, bei denen verkleinerst du deine ab einer Investition von 15 Minuten … Was du sofort tun kannst: Fühl‘ in dich hinein, wie sich Angst in deinem Körper anfühlt und wo sich dieses Gefühl im Körper befindet. Wenn du weißt, wie man Angst macht, dann erfährst du auch gleichzeitig wie du dagegen steuern kannst. Als ganz einfachen Tipp gibt es hier, dass du länger ausatmest, als ein.

Alles ist möglich! Mir hat die Frage weitergeholfen: Was kostet es dich (finanziell, körperlich, an Kraft und Energie), dieses eine Thema in deinem Leben immer wieder auf zu schieben?
Ein schöner Beitrag dazu hier:

https://www.youtube.com/watch?v=YaHNVnQ631c

So überwindest du deine Ängste // Dr. Stefan Frädrich


 

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