Dein Gehirn arbeitet in Bildern – Standbilder oder bewegte Bilder (Filme), und du hörst (d)eine Stimme in deinem Kopf?

Teil 4 – Arbeitsweise des Gehirns

Also Bilder im Kopf 🙂
> Wie kannst du das verwenden?
Du kannst deine Gefühle zu einer bestimmten (zumeist vergangenen) Situation verändern und somit auch zukünftige Situationen erheblich verbessern. Wenn du dich beobachtest und selbst hörst oder fühlst, dann kannst du mitbekommen „wie deine Gedanken funktionieren“. Wenn du z.B. eine nicht positive Szene aus deiner Vergangenheit hast (sagen wir die Trennung vom Ex) und diese ablaufen lässt, dann hat das Bild (oder der Film) bestimmte Qualitäten. Diese sind z.B. hell, bunt, groß, schnell, laut. Du kannst jetzt den Film nehmen und machst ihn schwarz/weiß, den Ton z.B. leise oder aus. Dann wird die Szene dunkel und du nimmst das Bild und machst es ganz klein. Wenn du dies ein paar Mal -wirklich- im Kopf durch machst, dann merkst du wie die Situation zunehmend weniger Einfluss auf dich hat.

Mein Beispiel: Ich kann über die Trennung von meinem ehemaligen Freund berichten und erzähle es dir lächelnd und positiv.


Es gibt zudem zwei Positionen in denen deine Bilder und Filme (bzw. deine Gedanken) ablaufen. Das sind „assoziiert“ (direkt im Erlebnis) und „dissoziiert“ (eine Beobachterposition von Außen). Ein Beispiel: der letzte Urlaub am Strand. Entweder siehst du den Strand mit deinen eigenen Augen und spürst den Sand unter deinen Füßen. Oder du siehst doch selbst am Strand stehen- zum Beispiel mit den nackten Füßen im Sand. Du kannst das Gefühl noch intensivieren in dem du die Wellen lauter machst, usw. Sich selbst zu dissoziieren ist absolut hilfreich – zum Beispiel in negativen Situationen um etwas Abstand zu gewinnen. Wenn man dies jedoch oft tut um sich zu schützen, dann kann es passieren dass du generell nicht mehr so viel fühlst. Es gibt dann keine Hoch’s und Tief’s sondern mehr nur eine Baseline.

> Wie kannst du das verwenden?

Nimm eine schöne Situation und schau‘ sie dir aus deinen eigenen Augen an. Nehmen wir als Beispiel einen Strandurlaub: fühle den Sand an den Füßen, sieh das strahlend blaue Meer, höre das Rauschen der Wellen und rieche den salzigen Duft. Sollte dir diese Szene auch gefallen und denkst du dich wirklich rein, wirst du merken wie ein gutes Gefühl in dir aufsteigt und sich vielleicht sogar bewegt. In Situationen die dich bis heute begleiten, gehst du aus dem assoziierten Zustand hinaus und siehst dich von außen in der Situation. Im Ex-Beispiel siehst du deine/n Ex und dich Streiten. Dann nimmst du dieses Bild und machst es schwarz/weiß, dunkel, klein. Dann soooo klein wie einen Stecknadelkopf uns schnippst es einfach weg. Gern auch mit der entsprechenden Fingerbwegung, Mach das ein paar Mal und ich versichere dir, du wirst dich in Zukunft beim Gedanken an diese Situation nicht mehr ärgern, oder wütend sein, oder was auch immer.


Die Stimme im Kopf sollte ebenfalls beachtet werden. Es kann sein, dass sie in weniger schönen Situationen zum Einsatz kommt. Sagen wir, du stößt dir den Zeh und fluchst „man bin ich blöd“ in deinem Kopf. Diese Art mit sich selbst zu reden ist nicht förderlich und du solltest aktiv werden. Du kannst diese Stimme selbst beeinflussen und zum Beispiel eine verzerrte / lustige Stimme daraus machen. Wenn dir diese Stimme nicht bewusst ist, lies einfach ein paar Zeilen in meinem Blog 😉


Einzelheiten / Fragen dazu können wir direkt klären, schreib‘ mich an!


 

Kategorien: Blog

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