Zur Kommunikation unter uns Menschen reicht, bei großer Vertrautheit, oft ein Blick, ein Geräusch oder eine Geste, manchmal auch nur ein Gedanke 🙂


In den anderen Beziehungen greifen wir auf die menschliche Grundlage zur Kommunikation zurück: Sprache. Diese ist nicht so effektiv, gleichzeitig kannst du sie so optimal nutzen, dass du Menschen erreichen und dich besser austauschen kannst.


Für mich ist es besonders wichtig „positive Sprache“ zu verwenden, das liegt zum Einem an der Art und Weise wie unser Gehirn funktioniert (siehe vorherige Artikel) und zum Anderen daran, das es einfach positive Auswirkungen auf alle Beteiligten hat. Was kannst du also tun, um deine Kommunikation zu optimieren?

  • Nutze positive Wörter und Zusammenhänge, denn unser Gehirn ist neutral.
    Sprich‘ aus was du gern möchtest, nicht was du nicht möchtest, denn unser Gehirn versteht keine Verneinung > siehe auch hier
  • Streiche „Verpisserwörter“ aus deinem Vokabular, wie: eigentlich, man, …, der gesamte Konjunktiv
  • Bedenke, dass Worte für dich eine Bedeutung haben – für einen anderen Menschen jedoch eine völlig Andere. Hier ein Beispiel: „Selbstverständlich“
  • Und die richtigen Fragen können Wunder wirken!
    Wenn du etwas schreibst oder sagst, lohnt die Frage „Was möchte ich erreichen?“ und sehr hilfreich finde ich auch „Welche Vorannahme steckt in meinen Aussagen?“
    Vorannahmen sind kleine Tierchen die sich einschleichen können.
    In der Partnerschaft könnte man sich zum Beispiel die Frage vorstellen: „Hast du heute den ganzen Tag schlechte Laune?“ Das sind gleich mehrere Vorannahmen: der Partner hat schlechte Laune, wenn schlechte Laune auftritt dauert es den ganzen Tag, das hat nur mit dir zu tun, … usw. Also absolut keine gute Fragestellung 🙂

Tobias Beck – Verpisserwörter


 


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