#Minimalismus ist ein absolutes Trendthema,  welches mich dieses Jahr öfter erreicht hat. Und ohne es wirklich verstehen zu wollen …  ich finde #Umweltbewusstsein umfassender. Ein Produkt hat mich absolut gehockt!

Mein Thema mit #Minimalismus … ich bin gern vorbereitet, liebe Dinge. Wenn ich etwas verschenken möchte, habe ich gern „Kram“ da um es zu verpacken, zu dekorieren, etc. 🙂 Aufkleber, Sternchen, inspirierende Postkarten, vielleicht etwas Glitzer.

Dieser Standard-Mimalismus aus den Medien (wie ich es total oberflächlich und ignorant benenne) mit 10 Kleidungsstücken, einem Stuhl und zwei Mal Bettwäsche … ist einfach nichts für mich.  Ich liebe und behalte mein Auto, meine 10 paar Schuhe und meine CD/Blu-Ray-Sammlung, usw. Ich suche gern Sachen, und was ich doch aussortiere, wird verschenkt und gespendet.

Ein aktueller Trend zeichnet sich jedoch ab, früher habe ich recht (und bewusst) impulsiv gekauft, was mir gefällt. In der Regel hat es geglitzert 🙂 Nachdem ich jetzt 90% meines gesammelten „Krams“ 2019 im Sozialkaufhaus und DRK abgegeben habe, denke ich sehr genau nach, ob sich ein Kauf lohnt. Ich habe Geschirr verschenkt, Möbel, massenweise Haushaltswaren, Geräte, Kleidung, Schuhe, Deko, Bastelzeugs, Kuscheltiere, usw. Das war richtig, richtig viel Aufwand – und damit meine ich mindestens fünf Auto’s voll mit Zeugs. 

Mich hat dieses Jahr zudem eine Art #Umweltbewusstsein erfasst. Und dann fand ich auch noch eine App mit der ich alle Barcodes / Produkte in meinem Bad gescannt habe. Viele bis fast alle Produkte beinhalten (neben der offensichtlichen) Plastikverpackung) bedenkliche Stoffe. Und auf einmal traf es mich – das ganze Zeugs kann nicht die Wahrheit sein. Ich liebe, liebe, liebe Drogeriemärkte und habe in diesem Bereich sogar gelernt, also eine richtig gute Voraussetzung für maximalen Konsum (außer Make Up).

Aber nun das neue Bewusstsein … also was tun? Alle diese Produkte haben mir keinen großen Vorteil gebracht bei der Körperpflege und im Haushalt. Und dann gibt es diese tollen Beiträge von @maiLab in denen das „neueste Phänomen“ untersucht und bewertet wird. Kurzfassung: Aktivkohle, Mizellen & Co. sind mehr Profit als Nutzen. Für mich trifft dies ebenso für Milch zu, Milch ist für Kälber um in kurzer Zeit maximal Gewicht zu zu legen. „Billiges“ Fleisch, welches im Kilopreis günstiger ist als das Katzenfutter welches meine Fellnasen bekommen, kaufe ich schon lange nicht mehr.



Wie optimiere ich also meinen Verbrauch ab sofort?

Schritt 1:
Naturseife statt Flüssigseife. Riecht nicht so genial und ist nicht super durchgestylt, hat jedoch eine gute Verpackung (Karton / Papier) und ist besser für Körper und Umwelt. Sie lässt sich für den ganzen Körper verwenden, es gibt sogar Spezialversionen für Haare, zum Rasieren, etc.
Mein Tipp: Aleppo-Seife. Der nächste Schritt: eigene Seife 🙂

Schritt 2:
Den Haushalt reinigen geht auch mit selbstgemachten Reinigungsmitteln. Das Motto lautet: “ 5 Grundzutaten ersetzen einen Dorgeriemarkt“. Und es gibt Starterpacks mit Allem, inklusive Anleitung. Natürlich Natürlich und Umweltfreundlich, bei weitem nicht so gefährlich wie die Inhaltsstoffe meiner aktuellen Reiniger. Und die Grundstoffe finden wir natürlich nicht in der Drogerie, dann gäbe es ja eine Alternative zu den teuren Putzmitteln und einige Produkte wären überflüssig.
Mein Tipp: Weichspüler lässt sich sehr einfach ersetzen mit etwas Essig. Viel günstiger und effektiver. Einen Allzweck(Natron-)Reiniger ist schon fertig und mein Zitronen-Essig braucht noch zwei Wochen.

Schritt 3:
Welche Wegwerf-Produkte lassen sich ersetzen?
Ich habe festgestellt, dass sich viele Wegwerf-Produkte ersetzen lassen durch nachwachsende. Zum Beispiel Wattepads aus Bambus, die  waschbar sind. Warum gibt es die wohl nicht im Drogeriemarkt? Hmmmm, … fairerweise darf ich berichten, dass in der Drogerie dieses Produkt auch schon auftaucht, jedoch nicht als „endlos benutzbar“. Es gibt sogar Starterkits online mit Bambus: Zahnbürste, Wattepads, Ohrenstäbchen, usw.
Tampons lassen sich durch leicht zu reinigende „Menstruationstassen“ ersetzen, und viel mehr. Viele Verpackungen lassen sich einsparen indem „unverpackt“ gekauft wird (eigene Kaffee-Tasse in der Kaffe-Bar, eigenes Glas / Stoff-Beutel) mitnehmen). In meinem neuen Haushalt gibt es keine Plastik-Tasche mehr. Doppelt und dreifach verpackte Lebensmittel kaufe ich nicht mehr.

Schritt 4:
Welche Produkte sind so schädlich, dass ich doch lieber verzichte?
Festhalten! … Es hat mich geschockt! Mein Leben basiert darauf!
Glitter / Glitzer 🙁
Er ist nicht gut für die Umwelt, wahrscheinlich kommt bald eine Bio-Alternative – ansonsten dringend drauf verzichten, da Umweltschädlich. Tik Tok besteht zu 45% aus Glitzer 🙁 Bitte Universum, liefere ganz schnell Bio-Glitzer für Alle 😛

Fazit: 

Lass mal die Welt rette mit Kleinigkeiten, aus denen ist doch auch Glück gemacht! Aus kleinen Dingen … spende etwas, sabotiere etwas, kaufe etwas bewusster ein! Teile übrig gebliebene Lebensmittel, vermeide etwas Müll, sei aufmerksam.

Natürlich sind wir nicht dazu bestimmt, die Perfektion zu verkörpern – ich liebe mein Auto weiterhin, ich nutze weiterhin Pods zum Waschen und mein Lieblings-Duschgel bleibt (wenn auch seltener benutzt).

Eine Kleinigkeit reicht bereits, und damit zünde andere Menschen an 🙂 Auf das wir frisch und bewusst ins neue Jahrzehnt starten!


Was setzt du ab sofort um, um der Umwelt zu helfen?


 


1 Kommentar

Devop.Life · März 22, 2020 um 12:10 am

[…] #Umwelt + #Klima #Umweltbewusstsein #Gesunde Ernährung […]

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